Sitzung der Bezirksversammlung Hamburg Eimsb?ttel
Veröffentlicht am Montag 02 Mai 2005 19:08:02 von igschiene, 1432 mal gelesen
am 28. April 2005
Vorstand der Interessensgemeinschaft gegen Schienenlärm in Hamburg e. V.
fordert von Bezirksversammlung Eimsbüttel die Teilnahme am "Runden-Lärm-Tisch"
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Bahnlärm stört Anwohner
Veröffentlicht am Montag 02 Mai 2005 18:55:36 von igschiene, 1718 mal gelesen

Eidelstedt: Zahl der Züge verdreifacht sich. 1,8 Kilometer wurden beim Schallschutz vergessen.
Von Hanna Kastendieck
Jedesmal wenn der Güterzug kommt, unterbricht Sabine Turan (38) das Gespräch. Walter Kästner (55) dreht den Fernseher lauter. Und Ute Holst (65) zieht sich mit dem Telefon aufs Klo zurück. Weil der Lärm unerträglich ist. Frau Turan, Herr Kästner und Frau Holst wohnen in der Siedlung an der Lampéstraße in Eidelstedt, direkt an der Güterumgehungsbahn bei Kilometer 0,9. 30mal am Tag donnert ein Zug vorbei. Und es kommt noch schlimmer: Bis 2010 soll sich die Zahl der Züge fast verdreifachen, das Tempo von 60 Kilometern pro Stunde auf 80 erhöht werden. Die Bahn saniert die 15,3 Kilometer lange Strecke zwischen Eidelstedt und Horn. Jetzt hat sie ein Lärmgutachten vorgelegt, das als Grundlage für Schallschutzmaßnahmen dienen soll. Allerdings: Die ersten 1,8 Kilometer wurden einfach vergessen.
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Güterbahn: Wut der Anlieger
Veröffentlicht am Montag 02 Mai 2005 18:53:38 von igschiene, 1656 mal gelesen
Diskussion: Im Bezirksamt Nord machten Hunderte ihrem Ärger über die Bahn Luft.
Die Atmosphäre im Saal war gespannt. Gereizt. Geladen. Immer wieder unterbrachen Zuschauer die Diskussion mit Zwischenrufen. Der Umwelt-Ausschuß Hamburg-Nord hatte zum Gespräch über die Erweiterungsmaßnahmen der nördlichen Güterumgehungsbahn geladen. Und die vom Schienenlärm betroffenen Anwohner kamen zu Hunderten ins Bezirksamt Nord. Wut im Gesicht, die Fäuste in den Hosentaschen geballt.
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Aufstand gegen die Lärm-Züge
Veröffentlicht am Montag 02 Mai 2005 18:52:00 von igschiene, 1323 mal gelesen
von CHRISTOPHER PETER
Zuerst ist es ein dumpfes Grollen. Je näher ein Güterzug kommt, desto rhythmischer und donnernder wird es. Wenn Rentner Achim Borchert (73) mit Freunden auf seiner Terrasse sitzt, verstummen alle Gespräche. "Ich wohne schon immer am Rotbuchenstieg, bin ein Alsterdorfer Urgestein. Doch bald werden wir uns in unseren Häusern einbunkern müssen."
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