Presseerklärung:
Veröffentlicht am Donnerstag 18 Dezember 2008 12:16:27 von Uwe_Schroeder
Presseerklärung:
Lärmschutz an der Güterumgehungsbahn von Barmbek bis Hamm
Dieser Betrag wird zusammen mit einer Beteiligung der Freien und Hansestadt Hamburg in gleicher Höhe den Bau von sechs Lärmschutzwänden mit einer Gesamtlänge von 4,7 Kilometern und Lärmschutzmaßnahmen an Brücken der Güterumgehungsbahn von Barmbek bis Hamm ermöglichen.
Die Bahn AG hat im Juli dieses Jahres die Rückabwicklung bereits gezahlter Fördermittel für passiven Lärmschutz (Lärmschutzfenster) in Höhe von 533.541,31 Euro zur Bedingung für den Bau von Lärmschutzwänden gemacht, die dann durch das Lärmsanierungsprogramm des Bundes finanziert werden sollen. Da die Grundeigentümer zur Rückzahlung nicht verpflichtet werden können, forderten die Interessengemeinschaft Schienenlärm und die Schiffszimmerer-Genossenschaft die Wohnungseigentümer entlang der Strecke zur freiwilligen Beteiligung auf.
Die Wohnungseigentümer und die Wohnungsgesellschaften haben erfreulich solidarisch reagiert. Bereits zwei Monate nach dem Aufruf ist das Ziel erreicht worden. Am Mittwoch übergeben Holger Müller und Uwe Schröder der Frau Senatorin Hajduk den Scheck über den Bürgeranteil zur Rückabwicklung mit der Bitte, wie zuvor mit der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt vereinbart, einen Beschluss des Hamburger Senats zur Kostenbeteiligung in gleicher Höhe zu veranlassen.
Die beteiligen Wohnungseigentümer, Wohnungsgesellschaften und Bürgerinitiativen laden die Hamburger Medienvertreter herzlich ein, bei der Scheckübergabe an Frau Senatorin Hajduk am 17.12.08, 11:15 Uhr dabei zu sein, und zwar direkt am Eingang des Hamburger Rathauses.
Holger Müller, Schiffszimmerer-Genossenschaft
Uwe Schröder, Interessengemeinschaft Schienenlärm